BIOGRAPHIE
Dunkelbraune Augen. Nicht so blickdichte, die die Gedanken dahinter abschirmen. Diese
braunen Augen lassen die Seele durchscheinen. Dunkle, volle Haare, sonnenwarme Haut.
Schöne Hände. Groß, sportlich-schlank. Dreitagebart. Kein Zweifel - SILVIO D'ANZA ist ein
attraktiver Mann.
Auf der Suche nach einem besseren Leben kamen sein Eltern aus Kroatien jung und mittellos
nach Deutschland. SILVIO D'ANZA wurde am 29.9.1974 in Frankfurt am Main geboren. Für
ihn war nichts selbstverständlich. Man musste sich bescheiden, aber gleichzeitig durchsetzen.
Die Eltern unterstützten ihn, wo immer es ging. Teamfähigkeit, Ausdauer und Reaktions-
schnelligkeit lernte er in der Fußballjugend.
Früh zeigte sich die Liebe zur Musik. Mit vier Jahren wünschte er sich ein kleines Junior-Key-
board. Er war gerade sechs Jahre, als ihn Mario Lanza in einem Film über Caruso mit dem
"Ave Maria" von Charles Gounod verzauberte. Er konnte es auf Anhieb nachsingen. Ein Stuhl
oder ein Tisch war Bühne genug für den Knirps.
Weitere Erfahrungen sammelte er im Kirchenchor und beim Orgelspiel. Mit 14 Jahren erhielt
er professionelle Gesangsstunden. Der nächste Schritt war eine Musicalschule, aber er wollte
auf die Opernbühne, es seinem Idol Mario Lanza gleichtun.Mit 16 Jahren stellte er sich zu
einem Probesingen für die Ausbildung an der Frankfurter Hochschule für Musik und Dar-
stellenden Kunst vor - und wurde als einer von 5 unter 500 Kandidaten für ein Gesangs- und
Klavierstudium angenommen. Dafür musste er das Fußballspielen aufgeben. Immerhin war er
schon so etwas wie eine regionale Berühmtheit auf dem Spielfeld. Das war damals eine harte
Entscheidung, die sein Vater von ihm verlangte. Heute gibt er ihm Recht - man muss sich für
eine Sache entscheiden, um Erfolg zu haben.
SILVIO D'ANZA genoss den Applaus im In- und Ausland bei Gastspielen, Galas oder längeren Engagements.
Aber D'Anza wollte sich auch zeitgemäßer ausdrücken. Nicht umsonst war Mario Lanza sein Vorbild. Dieser begnadete Opernsänger provozierte
seinerzeit, indem er italienische Lieder der leichten Muse und Adaptionen damals neuer Musikstile in sein Repertoire aufnahm. Das inspirierte
auch D'Anza. Während traditionelle Tenöre meist nur Klassik hören, saugte er jetzt unterschiedlichste Stillistiken in sich auf: Songs von Elvis,
Dean Martin, Lionel Richie aber auch Uriah Heep oder Leonard Cohen.
Ohne Berührungsängste wurde er so zum kompetenten Grenzgänger zwischen E- und U-Musik - schließlich zählt für SILVIO D'ANZA einzig, sta-
rke Gefühle in der Seele eines Menschen zum klingen zu bringen. Die Stimme dazu hat er - lyrisch sanft, aber auch schimmernd und strahlend -
eine Stimme, die direkt ins Herz geht.
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